So geht barrierefrei!

Wir erklären das Wohnkonzept mit Zukunft

Seit den 90ern nimmt barrierefreies Bauen und Wohnen eine immer wichtigere Rolle im öffentlichen und privaten Raum ein. Schätzungsweise sollen bis 2030 über 7.000.000 Bäder in Deutschland altersbedingt saniert werden. Nicht zuletzt der demographische Wandel sorgt dafür, dass dieser Bedarf zusätzlich weiter steigt. Doch was genau bedeutet „barrierefrei“ eigentlich und wen schließt der Begriff mit ein?

Der Website „barrierefrei.de“ zufolge bedeutet Barrierefreiheit, „… dass jeder Bürger alles im Lebensraum, der barrierefrei gestaltet wurde, betreten, befahren und selbständig, unabhängig und weitgehend ohne fremde Hilfe sicher benutzen kann.“

Somit subsummiert der Begriff nicht nur ältere Menschen und Rollstuhlfahrer, sondern alle Menschen, die aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen Schwierigkeiten mit der alltäglichen Mobilität haben. Es ergeben sich somit drei Hauptkategorien, in die wir die Barrierefreiheit – zumindest im Hinblick auf das Bad – unterteilen können:

1. Das altersgerechte Bad
Dieses ist besonders auf jene Beeinträchtigungen ausgerichtet, die mit dem Älterwerden einhergehen. Besonders wichtig sind hier:

  • leichte Einstiegsmöglichkeiten bei Badewanne und Dusche
  • Stützklappgriff neben der Toilette
  • Sitzmöglichkeit in Dusche oder Badewanne
  • leicht zugängliche Abstellflächen
  • schwellenlose und breite Raumgestaltung

2. Das rollstuhlfreundliche Bad
Die Anforderungen für Rollstuhlfahrer sind noch etwas spezifischer als die für die ältere Generation. Hier wird besonders viel Wert gelegt auf:

  • bodenebener Duschbereich
  • Rückenlehne für die Toilette
  • unterfahrbarer Waschtisch
  • große Rangierfläche im Raum
  • Sitzfläche für’s Umkleiden

3. Das Bad für Sehbehinderte
Speziell für Menschen mit einer Sehbehinderung ist das Beachten visueller Besonderheiten von großer Bedeutung. Hilfreich sind hier:

  • Farbkontraste zur Hervorhebung von Bedienelementen
  • Farbliche Akzente zur Orientierung im Raum
  • Rutschfester Badteppich (ebenfalls kontrastreich)
  • je nach Badgröße auch Orientierungslinien auf dem Boden

Dies sind nur ein paar wenige Tipps, die zur Gestaltung eines barrierefreien Badezimmers beitragen. Insgesamt sorgt das sogenannte „Universal Design“, welches eine Umschreibung der barrierefreien Gestaltung ist, dafür, dass Räume und Produkte gut zugänglich und einfach nutzbar sind – und das für alle Menschen in allen Alters- und Lebenssituationen.

Möchten Sie mehr Infos?
Falls Sie weitere Beratung oder Hilfe benötigen, dann vereinbaren Sie gerne einen Termin mit unseren kompetenten Beratern. Wir helfen Ihnen gerne bei der Raumgestaltung und begleiten Sie auch beim Antragsprozess zur staatlichen Förderung. Hier können Zuschüsse in Höhe von bis zu 5.000 Euro in Anspruch genommen werden (erfahren Sie mehr über die staatliche Förderung).

Jetzt Termin vereinbaren oder direkt anrufen unter: 067849040

Hinweis:
Ihre Einwilligung können Sie jederzeit durch E-Mail an datenschutz@leysser.de mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

* Pflichtfeld

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Leysser-Team

Quellen:
Close To You Magazin, Ausgabe 09/2018
vgl. https://www.tece.com/sites/default/files/media-documents/main/2018-09/TECE_Magazin_02-2018_DE_DS001_008_00_a_low.pdf

‹ Zurück zur Übersicht